Die Grabpflege
 

Wer kümmert sich um das Grab? Diese Frage bereitet vielen Menschen Sorge. Häufig wohnen die nächsten Verwandten nicht am Ort oder sind nicht bereit, die Grabpflege zu übernehmen. Mit dem Abschluss eines so genannten Dauerpflegeverträgen kann Vorsorge getroffen werden. Sprechen Sie hierzu eine Gärtnerei an, die Grabpflege durchführt. Sie bezahlen einen bestimmten Betrag - abhängig von der Dauer und ihren Wünschen - und die Grabpflege ist sichergestellt. Es besteht insoweit kein Grund, sich anonym bestatten zu lassen oder zur Erleichterung der Grabpflege eine Urnenbestattung zu wählen. Durch die richtige Vorsorge für die spätere Pflege kann jede mögliche Bestattungsart frei gewählt werden.

Die Berufsorganisation der Friedfhofsgärtner garantieren, dass alle Arbeiten vertragsgemäß ausgeführt werden. Die Friedhofsgärtner-Genossenschaften und regionalen Treuhandstellen verwalten die Vertragssumme und kontrollieren regelmäßig die einwandfreie Ausführung der vereinbarten Leistungen.

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Grabmal-Versicherung 

Versicherungsumfang 


- Grabsteine, Urnen-/Grabplatten und Grabeinfassungen aus Stein und Metall 
- bewegliches Grabzubehör (insbesondere Grabvasen, Grablampen, 
  Weihwassergefäße) 
- Anpflanzungen (Hierbei handelt es sich um fest eingepflanzte lebende Grünpflanzen)
- nicht versichert sind Schnittblumen und Gestecke.)

 

All diese Leistungen kann ein Pflegevertrag absichern

  • Überwachung der Standsicherheit
  • Reinigung des Grabmals und der Einfassung mit Erneuerung der Inschrift in vereinbartem Turnus
  • Entfernung und Wiederanbringung der Steine bei einer Bestattung mit allen dazu gehörigen Arbeiten
  • Abräumen und Entsorgen des Grabmals samt Einfassung und Fundament nach Ende der Vertragszeit
  • Instandsetzung bei Vandalismus- und Sturmschäden
  • Haftung für Schäden, die möglicherweise durch das Grabmal Dritten entstehen
  • Überprüfung der Leistungen durch ein Kontrollgremium

  

Versicherungsschutz 

- Schäden in Folge von Diebstahl 
- Schäden in Folge von mut- und böswillige Beschädigungen durch Dritte  
- Sturmschäden

Nähere Informationen zum downloaden erhalten Sie unter:

Produktinformationsblatt zur Versicherung von Grabstätten über den BIV

Informationen zur Grabstätten-Versicherung

 

Marmor und Naturstein pflegen


Dass architektonische Zeugen aus Naturstein alle anderen Materialien über Jahrtausende überlebten, zeugt zweifellos von seiner Zeitlosigkeit, sowohl im Verschleiß als auch in seiner Ästhetik. Hier finden Sie die wichtigsten Maßnahmen zur Pflege von Natursteinen aufgelistet: Sand und Schmutz: Besonders wichtig während der Bauphase: Sand und grober Dreck wirkt unter Ihren Schuhen wie ein Mühlstein. Deshalb: Wo man läuft, öfters zusammenkehren! Sand unter einer "starren" Abdeckung (Schaltafel) ist viel schlimmer als gar keine Abdeckung. Luftdurchlässige Teppiche dagegen sind sinnvoll. 99% aller Kratzer und abgebrochenen Ecken entstehen nach der Verlegung bis nach dem Einzug. Nässe und Feuchtigkeit: Haben keinerlei Auswirkungen auf Ihren Naturstein. Aber Nässe zieht Schmutz (Staub) an und hinterlässt vor allem beim wiederholten Auftrocknen Kalkrückstände. Vor allem im Außenbereich fördert ständige Feuchtigkeit die Bildung von Moosen und Algen. Austrocknung: Naturstein wird am besten in Trassmörtel verlegt, der je nach Aufbauhöhe und Durchlässigkeit des Natursteines bis zu einem halben Jahr und darüber zum Austrocknen braucht. Deshalb den Boden keinesfalls längere Zeit luftundurchlässig abdecken. Dies kann bei einigen Materialien zu Sinterbildungen (Ausblühungen) führen. Da Sie Stein pur erhalten (ohne Glasur etc.), sind einige Materialien in feuchtem Zustand wesentlich dunkler als in trockenem. Erschrecken Sie nicht, wenn Ihr ausgesuchtes Material Ihnen frisch verlegt dunkler erscheint als angenommen. Prüfen sie die Farbe anhand einer unverlegten, trockenen Platte. Gegen Ende der Austrocknungszeit kann Ihr Boden fleckig erscheinen, da manche Teile schon trocken, aber andere noch etwas feucht sind. Während dieser Zeit kann der Belag mit geeigneten Wischwasserzusätzen, wie z.B. Glastilan, gereinigt werden. Hartnäckiger Schmutz kann im Bedarfsfall mit Mitteln wie beispielsweise Lithofix Wexa Grundreiniger angegangen werden. Pflege und Reinigungsmittel: Grundsätzlich unterscheiden wir bei der Pflege zwei Arten von Natursteinen: a. Säurebeständige Materialien, die keinen Kalk enthalten z.B. Granit, Gneis, Porphyr und zum Teil Quarzite. Hier kann nur wenig falsch gemacht werden. Polierte Flächen werden mit pflegenden Produkten, die keine Schichten bilden, gewischt, wie z.B. Marmorwischpflege. Bei der Fleckentfernung haben Sie nahezu PDF wurde mit pdfFactory Pro-Prüfversion erstellt. www.context-gmbh.de SteinGestalter unbegrenzte Möglichkeiten (siehe Info Fleckentfernung – Tipps). Wenn Sie etwas Stärkeres brauchen, sollten Sie auf Pflegeprodukte der Industrie zurückgreifen. Ein alter Haustritt wird damit eventuell wieder wie neu. Vorsicht ist allerdings bei dünnflüssigen Ölen und stark färbenden Flüssigkeiten gegeben, da sie evtl. tief in den Stein eindringen und damit das Aussehen dauerhaft verändern. b. Kalkhaltige Materialien, die durch Säure zumindest anlösbar sind z. B. Marmor, Kalkstein und ähnliche Materialien. Wesentliche Einschränkung ist hier durch den Kalk gegeben, der sich in Verbindung mit Säure in Gips umwandelt. Hierbei verblasst die Farbe und die Politur wird stumpf . Bei Vermeidung säurehaltiger Pflegemittel können Marmor und ähnliche Materialien über Jahrzehnte, ja Jahrhunderte in neuwertigem und ansprechendem Zustand bewahrt werden, wie zahlreiche Gebäude z. B. Kirchen etc. belegen. Diese Materialien werden am besten auch mit einer Marmorwischpflege gereinigt. Diese enthält pflegende Substanzen, die keine Schichten bilden (wie Wachs o. ä.), den Glanz jedoch hervorheben und den Naturstein nicht auslaugen, so dass er nicht alles aufsaugt was ihm geboten wird . Mit Neutralseife haben wir die Erfahrung gemacht, dass der Glanz mit der Zeit nachlässt und der Naturstein Flüssigkeiten schneller aufsaugt! Imprägnierungen: In besonders beanspruchten Zonen wie Bädern, Badablagen, Duschbereichen, Küchenbereichen kann Naturstein wasserabweisend und/oder ölabweisend imprägniert werden. Des weiteren können Natursteine mit farbtonvertiefenden Mitteln eingelassen werden. Diese Anwendungen, die sowohl im Innen- als auch im Außenbereich möglich sind, sind einfach und auch nachträglich durchführbar. Insbesondere für Marmor erweitert sich der Anwendungsbereich: Zum Beispiel können Wasserflecken auf Waschtischen etc. im voraus vermieden werden. Nach dem Motto Vorbeugen ist besser als Heilen. Fragen Sie, welche Anwendungen für Sie sinnvoll sind und profitieren Sie von unseren reichhaltigen Erfahrungen. Quelle: natursteinindustrie.de