Auf dem Friedhof erinnern sich Menschen derer, die vor ihnen waren - ihr Leben ermöglicht, geprägt und bereichert haben. Man setzt sich hier auch mit dem eigenen Leben und dem eigenen Sterben auseinander. Man darf traurig sein, weinen, Gespräche mit sich und dem Verstorbenen führen, ohne dass sich jemand daran stoßen würde.

Jeder Friedhof hat einen eigenen Charakter und durch die Friedhofssatzung wird u.a. geregelt, welche Vorschriften hinsichtlich des Grabmals und der Bepflanzung bestehen.
Die Folge muss nicht die Uniformität der Grabmale sein - es soll verhindert werden, dass einzelne Grabmale durch ihre Masse benachbarte Grabmale optisch erdrücken. Die Masse ist nicht ausschlaggebend. Es kommt vielmehr auf die inhaltliche Aussage an. Sprechen Sie uns an, wir gestalten auf Wunsch gerne - auch gemeinsam mit Ihnen - ein individuelles Grabmal.

Unsere Friedhöfe hinterlassen den Eindruck gepflegter Ordnung und liebevollen Gedenkens. Manche empfinden jedoch Unbehagen darüber, dass viele Grabsteine ähnlich sind und ohne tieferen Sinngehalt auf den Gräbern stehen. Ein Grabmal sollte im Sinne eines Denkmals einen Inhalt ausdrücken, der über die reine Information, wer hier bestattet liegt, hinausgeht.

Gehen Sie über den Friedhof und sammeln Sie Eindrücke - welches Grabmal gefällt Ihnen und welches nicht? Fragen Sie sich, warum Ihnen das eine gefällt und das andere nicht. Vor diesem Hintergrund können Sie Ihre Ansprüche an ein Grabmal leichter formulieren, wenn Sie mit uns sprechen. Wir werden Ihnen dann gerne mit unserer Erfahrung zur Seite stehen.

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Die Größe des Grabes bestimmt die Größe des Grabmals. Auf einem Reihen- oder Wahlgrab wird ein schmales, stehendes Grabmal bevorzugt. Die aufrechte Form erinnert an den aufrechten Gang des Menschen und symbolisiert das Streben des Menschen zu einer geistigen Sphäre. Bei zwei- oder mehrstelligen Wahlgräbern kann aus formalen Gründen ein breit gelagertes Grabmal verwendet werden.


Wir bekommen heute auch exotische Materialien Hochglanz poliert. Obwohl wir im Zeitalter von Maschine und Technik leben, ist das von einem Steinmetz handwerklich gefertigte Grabmal - eventuell aus einem einheimischen Material - vielleicht gerade deshalb ein letztes Zeichen von Menschlichkeit.


Wichtig auf einem Grabmal sind der ausgeschriebene Vor- und Nachname und die Lebensdaten von Geburt und Tod, die ein menschliches Leben definieren, es einzigartig und unverwechselbar machen. Bei weiteren Texten und Symbolen muss beachtet werden, ob es zum Verstorbenen passt. Gerade bei Verwendung von christlichen Symbolen wie dem Kreuz sollte man sich im Klaren sein, ob sie zum Leben des Verstorbenen einen glaubhaften Bezug haben.


Machen Sie sich in Ruhe Gedanken zum Grabmal - auch das Gespräch mit Freunden, Angehörigen und Verwandten ist hilfreich. Es ist das letzte Geschenk, das der Hinterbliebene dem Toten machen kann. Für ein solches Gespräch stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Nutzen Sie diese Erfahrung und sachliche Kompetenz. Ein in dieser Weise verantwortetes und gestaltetes Grabmal wird das eigene Leben bereichern und auch Spuren bei anderen Menschen hinterlassen.