Links

Gedenktexte

 A B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M 

 N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z 

Ich aber bin gewiss, dass weder Tod noch Leben,
weder Engel, noch Mächte, noch Gewalten,
weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
weder Hohes noch Tiefes, noch eine andere Kreatur
uns scheiden kann von der Liebe Gottes,
die in Christus Jesus ist.
von Paulus, Römer 8

Ich bin arm und wehrlos;
Herr vergiss mich nicht!
Du bist doch mein Helfer
und Befreier, mein Gott.
Lass mich nicht länger warten.
von Ps.40,18

Ich bin bei Dir, du seist auch noch so ferne, du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne. O wärst Du da!
von Johann Wolfgang von Goethe

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an
mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.
von Johannes-Evangelium 11,25

Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, der wird leben,
ob er gleich stürbe.
von Joh. 11,25

Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben
und es in Fülle haben.
von Johannes Evangelium 10,10

Ich bin, ich weiß nicht wer;
ich komm', weiß nicht woher;
ich geh', weiß nicht wohin;
weiß nur, dass ich sein eigen bin.
Da mir mein Sein so unbekannt,
leg ich's getrost in Gottes Hand.
von Hans Thoma

Ich bin mit Dir und behüte Dich,
wohin Du auch gehen wirst.
von Genesis, 28,15

Ich danke dir, du wahre Sonne,
dass mir dein Glanz dein Licht gebracht.
Ich danke dir, du Himmelswonne,
dass du mich froh und frei gemacht.

Ich erwarte die Auferstehung der Toten
und das Leben der zukünftigen Welt.

Ich gehe Euch nur voraus,
einen winzigen Schritt,
zurück in das Licht,
aus dem ich komme.

Ich gehe euch voran in den Frieden des Herrn,
und dort erwarte ich euch zum ewigen Wiedersehen.
von Augustinus

Ich gehe langsam aus der Welt heraus
in eine Landschaft jenseits aller Ferne,
und was ich war und bin und was ich bleibe
geht mit mir ohne Ungeduld und Eile
in ein bisher noch nicht betretenes Land.
von Hans Sahl

Ich gehe zu denen, die mich liebten,
und warte auf die, die mich lieben.

Ich glaube,
dass wenn der Tod
unsere Augen schließt,
wir in einem Lichte
stehn, von welchem
unser Sonnenlicht
nur der Schatten ist.
von Schopenhauer

Ich hab dich je und je geliebt,
darum habe ich dich zu mir gezogen,
aus lauter Güte.
von Jerem. 31,3

Ich hab den Berg erstiegen,
der euch noch Mühe macht,
drum weinet nicht ihr Lieben,
ich hab mein Werk vollbracht.

Ich hab den guten Kampf gekämpft,
ich hab den Lauf vollendet,
ich hab den Glauben gehalten.
von 2. Timotheus 4,7

Ich hab nun überwunden
Kreuz, Leiden, Angst und Not.
Durch seine heiligen Wunden
bin ich versöhnt mit Gott.

Ich habe dich beim Namen gerufen,
du gehörst mir.
von Buch Jesaja 43,1

Ich habe einen guten Kampf gekämpft,
ich hab den Lauf vollendet,
ich habe Glauben gehalten;
hinfort ist mir beigelegt die Krone
der Gerechtigkeit.
von 2 Tim. 4,7+8

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen,
woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt von dem Herrn,
der Himmel und Erde gemacht.
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen,
und der dich behütet, schläft nicht.

Ich kam, ich weiß nicht woher,
Ich bin, ich weiß nicht wer,
Ich leb, ich weiß nicht wie lang,
Ich sterb und weiß nicht wann,
Ich fahr, ich weiß nicht wohin,
Mich wundert’s, dass ich fröhlich bin.

Ich lasse mich fallen in eine heile Welt,
wo mich die Wellen der Wirklichkeit
nicht mehr so kalt umspülen.

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.
Rainer Maria Rilke

Ich lebe, und ihr sollt auch leben.

Ich liege und schlafe ganz in Frieden;
denn allein du, Herr, hilfst mir
dass ich sicher wohne.

Ich rief zu dem Herrn in meiner Angst
und er antwortet mir.
Ich schrie aus dem Rachen des Todes
und du hörst meine Stimme.
Aber du hast mein Leben aus dem
Verderben geführt,
Herr, mein Gott.
von Jona 2.,3.,4.,7

Ich setzte den Fuß in die Luft,
und sie trug.
von Hilde Domin

Ich stelle mir das Sterben vor
so wie ein großes helles Tor.
Durch das wir einmal gehen werden.
Dahinter liegt der Quell des Lichts
oder das Meer, vielleicht auch nichts.
Vielleicht ein Park mit großen Bänken.
Doch eh' nicht jemand wiederkehrt
und mich eines Besseren belehrt,
möcht ich mir doch den Himmel denken.

Ich sterbe, aber meine Liebe zu Euch stirbt nicht,
ich werde Euch vom Himmel aus lieben,
wie ich Euch auf Erden geliebt habe.

Ich sterbe nicht, ich trete ins Leben ein.
von Theresia von Lisieux

Ich träume, und der geliebte Mensch ist mir nahe.
Ich erwache und bin allein. Leer ist meine Welt.
Unergründlich die Tiefe die alles verschlang.
Aber die Liebe und Wärme vergangener Tage
weht zu mir herüber. Fast wie ein Trost.
von Weöres Sandor

Ich wär' noch gern bei euch geblieben,
ich weiß, dass ihr jetzt einsam seid.
Doch meine Zeit war vorgeschrieben,
Gott stärke euch in eurem Leid.

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.
von Hiob 19,25

Ich werde bleiben im Hause des Herrn immerda.
von Ps 23 V. 6

Ich werde die wiedersehen ,
die ich auf Erden geliebt habe
und jene erwarten die mich lieben.
von Antoine de Saint Exupéry

Ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen,
dass ich nicht ablassen will, ihnen Gutes zu tun
und will ihnen Furcht vor mir ins Herz geben,
dass sie nicht von mir weichen.
von Jeremia 32,40

Ihr habt nun Traurigkeit,
aber ich will euch wiedersehen;
und Euer Herz wird sich freuen,
und Eure Freude wird niemand
von Euch nehmen.
von Joh. 16,22

Im Jubel ernten,
die mit Tränen säen,
im Lichte stehen,
die noch Trauernd sind.

In Deine Hände befehle ich meinen Geist.
Du hast mich erlöst, Herr, Du treuer Gott.

In Deine Hände, Herr, empfehle ich meine Seele,
denn Du hast uns erlöst, o Herr,
Du Gott der Wahrheit.
von: Abendgebet der Kirche

In Deine Hände lege ich voll
Vertrauen meinen Geist,
Du hast mich erlöst, Herr, Du treuer Gott.
von Psalm 31,6

In der Dunkelheit der Trauer
leuchten die Sterne der Erinnerung.

In der Weite des Meeres
siehst du vielleicht die zurückgelegte Meile nicht,
aber sie ist gesegelt.

In der Welt habt ihr Angst,
doch seid getrost,
ich habe die Welt überwunden.
von Johannes 16, 33

In diesen schweren Stunden
besteht unser Trost oft nur darin,
liebevoll zu schweigen und
schweigend mitzuleiden.

In einem neuen Licht wird
deine Liebe wärmend uns umgeben
und aus der Ferne in uns weiterleben.

In unseren Herzen bist Du und bleibst Du, so lang wir leben;
lebendig, kraftvoll, liebenswert und stark.
Uns kann der Tod nicht von Dir trennen,
in unseren Herzen wirst Du immer weiterleben.

Ins Leben schleicht das Leiden
sich heimlich wie ein Dieb,
wir müssen alle scheiden
von allem, was uns lieb.

Irgendwo fängt in jedem Menschenleben
jene Verlassenheit an, in der uns nichts erreicht,
kein Wort, kein Trost, kein Freund.
In dieses grenzenlose Alleinsein geht nur einer mit,
und das ist Gott.



 Zurück...