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Gedenktexte

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Ein erfülltes Leben hat sich vollendet.

Ein ewiges Rätsel ist das Leben -
und ein Geheimnis bleibt der Tod.

Ein glückseliges Leben ist der Genuss
der Gegenwart; das ewige Leben ist
die Hoffnung der Zukunft.
von Ambrosius

Ein guter, edler Mensch, der mit uns gelebt,
kann uns nicht genommen werden,
er lässt eine leuchtende Spur zurück
gleich jenen erloschenen Sternen,
deren Bild noch nach Jahrhunderten
die Erdbewohner sehen.
von Thomas Carlyle

Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen.

Ein gutes Mutterherz
hat aufgehört zu schlagen,
zwei nimmermüde Hände ruhn.

Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras,
er blüht wie eine Blume auf dem Felde;
wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da.
Die Gnade aber des Herrn währt von Ewigkeit zu Ewigkeit.
aus Psalm 103

Ein Mutterherz!
Nur wer es kennt,
wer recht von grund es kennt,
der weiß, was man verliert an ihm,
weiß, was kein Schmerz benennt.

Ein treues Mutterherz hat aufgehört zu schlagen.
Der Tod kam als Erlösung.

Eine Ehrenkrone ist das Alter,
auf dem Weg der Gerechtigkeit
wird sie gefunden.

Eine Stimme, die vertraut war, schweigt.
Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr.
Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen,
die niemand nehmen kann.

Eine vertraute Stimme schweigt.
Ein Mensch, der immer für uns da war, lebt nicht mehr.
Vergangene Bilder ziehen in Gedanken als Erinnerung vorbei.
Doch Menschen, die wir lieben, bleiben für immer,
denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist,
und eine Last fallen lassen dürfen,
die man sehr lange getragen hat,
das ist eine köstliche, eine wunderbare Sache.
von Hermann Hesse

f-pfeil13

Entfernung ist nichts.
Sich nah zu sein
ist eine Sache des Herzens.

Entreiß Dich, Seele, nun der Zeit.
Entreiß Dich Deine Sorgen.
Und mache Dich zum Flug bereit.
In den ersehnten Morgen.
von Hermann Hesse

Erinnerungen sind kleine Sterne,
die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

Er ist nun frei, und unsere
Tränen wünschen ihm Glück.
Johann Wolfgang Goethe

Er führte mich hinaus ins Weite,
Er befreite mich.
Psalm 18,20

Er war mein Norden, Süden, Ost und West,
Mein Arbeits-Alltag, mein Sonntags-Fest,
Mein Lied, mein Wort, mein Mittag, meine Nacht.
Dass solche Liebe stirbt, ich hatt’ es nicht bedacht.
W. H. Auden

Erloschen ist das Leben dein,
Du wolltest gern noch bei uns sein.
Dein Wille war stark,
Du wolltest die Krankheit bezwingen
Und wusstest nicht, was sie verbarg.
Vergeblich war dein Ringen.
Wie schmerzlich war's, vor dir zu stehen,
Dem Leiden hilflos zuzusehen.
Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft,
Und hab' für alles vielen Dank.

Erloschen ist das Leben dein,
du wolltest gern noch bei uns sein.
Wie schmerzlich wars, vor dir zu stehn,
dem Leiden hilflos zuzusehn.
Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft,
und hab für alles vielen Dank.

Erst, wenn dein begehrender Wille,
dankbar zum Schweigen gebracht,
vernimmst du die Stimme der Stille,
die großen Gespräche der Nacht.

Erweise die Treu bis in den Tod,
und ich will dir die Krone des Lebens geben.
von Offb. 2,10


Es gibt keine andere Brücke in den Himmel,
als das Kreuz.
von Abraham A. St. Klara

Es hat alles seine Zeit,
und alles Tun unter dem Himmel
hat seine Stunde.
von Pred. 3,1

Es ist bestimmt in Gottes Rat,
dass man vom Liebsten was man hat,
muss scheiden.

Es ist nicht Zeit zu Trauern, wenn
Augen alt, der Ernte voll, geschlossen.

Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren.
Aber es tut gut zu erfahren, wie viele ihn gern hatten.

Es ist so schwer, wenn sich der Mutter Augen schließen,
zwei Hände ruh`n, die einst so treu geschafft,
wenn uns`re Tränen still und heimlich fließen,
uns bleibt der Trost; Gott hat es wohl gemacht.

Es ist so schwer,
wenn sich des Vaters Augen schließen,
zwei Hände ruh´n,
die stets so treu geschafft.

Es ist von uns in ihm geblieben die Liebe, die er gab.
Sie wird ihn ewig überleben, weit über Tod und Grab.
Ursula Beckert

Es ist zu Ende mit den Schmerzen,
Du hast Frieden gefunden,
aber verlassen sind Herzen,
die Dich schmerzlich vermissen.

Es kann vor Nacht leicht anders werden;
als es am frühen Morgen war.

Es lebt ja niemand von uns für sich selbst,
und niemand stirbt für sich selbst;
wenn wir Leben, leben wir für den Herrn,
und wenn wir sterben, sterben wir für den Herrn;
wir mögen also leben oder sterben,
wir gehören dem Herrn.
von Röm. 14,7-8

Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen;
aber meine Gnade soll nicht von dir weichen,
und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen,
spricht der Herr dein Erbarmer.
von Jes. 54.10

Es war ein langer Abschied.
Auch, wenn wir damit rechnen mussten
und der Tod als Erlöser kam,
so schmerzt doch die Endgültigkeit.

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
bestimmte unser Leben.
Drum wird dieses eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
von H. Hesse

Etwas von dem, was Du uns Dein ganzes Leben lang gegeben hast,
konnten wir Dir zurück geben.
Was bleibt, ist die Erinnerung an Dich in unseren Herzen.



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